Die 4 besten Tipps für Suppen und Eintöpfe

Kategorie: Tipps

Suppen machen satt, sind gesund und von früh bis spät einsetzbar – als Zwischenmahlzeit oder Hauptgang, klar oder gebunden, mit und ohne Gemüse, kalt oder warm. Mit wenigen, aber frischen Zutaten erzielen Sie eine große Wirkung. Suppen duften herrlich, schmecken immer wieder gut, wärmen die Seele und schaffen ein richtiges Zuhause-Gefühl. Mit den 4 besten Tipps für Suppen und Eintöpfe gelingt es garantiert!

1. Tipps für die Brühe

Die Grundlage jeder guten Suppe ist eine kräftige, wohlschmeckende Brühe. Eine Brühe können Sie aus Knochen, Fleisch, Fisch und Gemüse kochen und den Geschmack mit Suppengrün, Kräutern oder einer gespickten Zwiebel verfeinern. Suppengrün können Sie küchenfertig abgepackt kaufen. Meistens sind Porree (Lauch), Knollensellerie, Möhre und Petersilie enthalten. Kräuter erst nach dem Abschäumen hinzugeben und vorher abspülen, trocken tupfen, mit Küchengarn zusammenbinden – so lassen sie sich später wieder leicht entfernen.

Möchten Sie eine reine Gemüsebrühe zubereiten, schneiden Sie das Gemüse in grobe Würfel und braten es in heißem Speiseöl an. Dann mit Wasser ablöschen. Die Röststoffe geben der Brühe einen kräftigeren Geschmack. Jetzt können Sie auch eine gespickte Zwiebel hinzufügen. Dazu die Zwiebel abziehen. 1 Lorbeerblatt und 3 Gewürznelken mit dem Stielende in der Zwiebel feststecken.

Für eine Fleischbrühe füllen Sie den Topf mit kaltem Wasser, bis die Zutaten bedeckt sind. Das Ganze zum Kochen bringen. An der Oberfläche sammelt sich Schaum aus geronnenem Eiweiß. Heben Sie ihn mit einem Schaumlöffel ab. Senken Sie die Temperatur, sodass die Zutaten bei schwacher Hitze köcheln. Die Brühe sollte mindestens 60 Minuten ohne Deckel köcheln. Eine Fleischbrühe köchelt bis zu 2½ Stunden.

Gießen Sie die fertige Brühe durch ein feines Sieb. Das mitgekochte Gemüse sowie Fleisch oder Fisch nach Belieben klein schneiden und wieder in die Brühe geben.

Kochen Sie Brühe auf Vorrat: Klare Brühen lassen sich gut einfrieren, am besten portionsweise. So haben Sie frische Brühe schnell einsatzbereit.

2. Tipps für Suppeneinlagen

Als Suppeneinlagen eignen sich viele Zutaten: Geschnittene Kräuter, Würfel aus abgezogenen, entkernten Tomaten, Backerbsen, Schinkenwürfel, verschlagenes Ei, gegarte Nudeln oder Reis, gedünstetes Gemüse, geröstete Brotwürfel (Croûtons), geröstete Mandeln, Grießklößchen, Fleischklößchen, Cabanossi, Wiener, Mettenden (ganz oder in Scheiben), Pfannkuchenstreifen, Maultaschen, Eierstich, geriebener Käse, fertiges Pesto, Räucherlachsstreifen, Krabben oder gedünstete, feine Gemüsestreifen – Sie haben bei der Zubereitung die Qual der Wahl.

3. Tipps zum Binden von Suppen

Cremesuppen basieren auf Brühe, die durch ein Bindemittel wie Mehl, Speisestärke, Crème fraîche, püriertes Gemüse, Eigelb oder eine Eigelb-Sahne-Mischung gebunden wird. Tipp: Falls Sie eine Suppe mit Eigelb binden, nicht noch einmal aufkochen, da sonst das Eigelb gerinnt.

 4. Tipps zur Vorbereitung und Resteverwertung

Eintöpfe unterscheiden sich von Suppen in der Hauptsache durch ihre Konsistenz. Sie sind lecker, preiswert und gesund, denn die Kombination aus wahlweise Fleisch, Gemüse und Hülsenfrüchten sorgt für eine ausgewogene Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen. Sie lassen sich meist sehr gut in großen Mengen vorbereiten und als Reste problemlos einfrieren. Erneut aufgewärmt schmecken Eintöpfe oftmals gleich noch besser! Als vielfältige Sattmacher gehören Eintöpfe auf den Speiseplan jeder Küche – nicht nur am Samstag und nicht nur im Winter.

Weitere Tipps für Suppen und Eintöpfe finden Sie im Dr. Oetker Grundkochbuch.

Dr. Oetker Grundkochbuch

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