Im Turbo durch die Küche

Kategorie: Tipps

Nach einem anstrengenden Tag am Arbeitsplatz oder in der Schule steht natürlich niemand gern noch lange in der Küche. Ganz und gar nicht beliebt ist dann das Abräumen und Säubern von Koch- und Essgeschirr. Nutzen sie deshalb diese kleinen Tricks, um beim oder direkt nach dem Zubereiten den späteren Abwasch und das Aufräumen so rasch wie möglich hinter sich zu bringen.

Mega-praktisch: One Pot ist die Devise

Der Küchen-Trend aus den USA: One Pot, bei dem für das komplette Gericht nur ein großer Topf oder eine Pfanne verwendet werden, ist natürlich bei allen, die wenig Zeit ins Zubereiten einer Mahlzeit investieren können oder wollen, der Hit. Reichlich Anregungen für solche Gerichte, die beim Zubereiten und Abwaschen doppelt zeitsparend sind, finden Sie z. B. in dem Buch After Work Küche.

Kochen mit Doppelnutzen

Häufig sind es die sättigenden Beilagen, wie Nudeln, Kartoffeln, Gnocchi oder Reis, die leider etwas länger dauern, bis sie gegart auf dem Tisch stehen. Wenn Sie sich für eine solche Beilage entschieden haben, bereiten Sie doch gleich die doppelte Portion davon zu. Kartoffeln und gegarte Nudeln sind gekühlt, mit Folie bedeckt, bis zu 4 Tage im Kühlschrank haltbar, Pellkartoffeln sogar 5–6 Tage. Auch Reis lässt sich perfekt auf Vorrat garen, kann auch portionsweise eingefroren (bis zu 2 Monate) und dann in der Mikrowelle aufgetaut und genussfertig erhitzt werden.

Apropos Mikrowelle: Da in der Mikrowelle die Portionen direkt auf dem Essgeschirr erhitzt werden, sparen sie die Reinigung von zusätzlichem Kochgeschirr. Alle diese Beilagen stehen dann, kurz erhitzt, mit einer leckeren Sauce oder einem Salat ganz rasch auf dem Tisch.

Auch praktisch: Jeder gut sortierte Lebensmittelmarkt führt mittlerweile auch Reis und Nudeln als vorgegarte Convenience- Produkte, die ebenfalls einfach in der Mikrowelle erhitzt werden. Die Produkte sind z. B. in Vakuumbeuteln verpackt auch länger lagerfähig und immer griffbereit. Auch Instant-Couscous oder Bulgur sind eine prima Alternative, einmal kochen und als Beilage servieren, das zweite Mal am nächsten Tag für einen Salat verwenden.

Pfiffig vorausplanen

Besonders lästig und zeitaufwendig ist es, angetrocknete Speise- und Bratenreste aus Töpfen oder Pfannen zu entfernen. Mit einem kleinen Trick lässt sich diese mühsame Küchenarbeit aber auf ein Minimum reduzieren.

Pfanne oder Kochtopf von der Kochstelle ziehen, etwas abkühlen lassen und einige Tropfen Spülmittel hineingeben. Nun soviel Wasser einfüllen, dass möglichst alle Reste in Pfanne oder Kochtopf mit Wasser bedeckt sind. Wer will, stellt die Pfanne bzw. den Topf zurück auf die noch heiße Herdplatte. Das Wasser erwärmt sich und Krustenreste lösen sich später, wenn man mit dem Essen fertig ist, noch leichter. Das funktioniert auch bei verkrusteten Auflaufformen bestens. So eingeweicht lösen sich auch Bratfettreste und Krusten am Pfannenwender oder Kochlöffel mühelos. Deshalb am besten gleich mit ins Einweichwasser legen.

 

Weitere Tipps finden sich im Kochbuch After Work Küche

Dies könnte Ihnen auch gefallen