Kuchen im Glas

Kategorie: Uncategorized

Kuchen im Glas sind eine schöne Idee, Bekanntes und Neues in hübschen kleinen Gefäßen zu servieren, Freunden und Verwandten eine Freude zu machen oder
Köstlichkeiten auf Vorrat zu backen. Am besten geeignet zum Backen sind Einmachgläser mit einer geraden Form, sogenannte Sturzformen, die das anschließende Stürzen der Kuchen aus den Gläsern ermöglichen. Werden die Kuchen sofort verzehrt, reicht es, nur den Boden zu fetten. Für haltbare Kuchen ist es besser, Boden und Rand zu fetten, damit sich die Kuchen nach dem Öffnen der Gläser leichter vom Rand lösen.

 

Haltbargemachte Kuchen
In dicht verschlossenen Gläsern bleibt der Kuchen einige Wochen frisch und schmeckt nach dem Öffnen wie gerade erst gebacken. Dazu müssen die Kuchengläser aber unbedingt mit Gummiring, Glasdeckel und Klammern verschlossen werden. Das Verschließen der Gläser mit Twist Off Deckeln reicht
nicht zum Haltbarmachen! Zum Transportieren ist es jedoch ein guter Schutz. Geeignete Einmachgläser mit entsprechenden Gummiringen,
Glasdeckeln und Klammern gibt es zur Einmachzeit (Mai bis Oktober) in Supermärkten und Haushaltswarengeschäften. Sie können sie auch im Internet
bestellen.
Vorbereiten der Gläser zum Haltbarmachen
Vor dem Backen Gläser, Ringe und Klammern bereitlegen. Vor jedem Gebrauch die Gläser und Deckel gründlich in heißem Wasser unter Zusatz eines Spülmittels reinigen. Anschließend Gläser und Deckel mit klarem Wasser spülen und mit einem Geschirrtuch abtrocknen. Die Gummiringe in einer Schüssel mit kaltem Wasser einweichen. Die Gläser bis etwa 2 cm unter dem Rand mit streichfähigem Fett (Butter oder Margarine, kein Öl) ausstreichen und dann je nach Rezept mehlen oder mit Semmelbröseln ausstreuen. Wenn die Gläser verschlossen werden sollen, dürfen sie nur bis etwa zur Hälfte (z. B. Hefeteig) bzw. zu maximal zwei Dritteln (z. B. Rührteig) mit Teig gefüllt werden, damit der Teig beim Backen ausreichend aufgehen kann und die Gläser noch mit Deckeln verschlossen werden können. Nach dem Einfüllen des Teiges in die Gläser, müssen die Glasränder gut gesäubert werden, damit diese fettfrei sind. Nur dann können die Gläser nach dem Backen auch fest verschlossen werden.

Garprobe
Am Ende der Backzeit sollte eine Garprobe erfolgen. Dazu mit einem Holzstäbchen nach der angegebenen Backzeit in den Kuchen stechen. Ist das Hölzchen trocken und haftet kein Teig daran, ist der Kuchen durchgebacken.

Verschließen der Gläser
Ein Glas mit Topflappen aus dem Backofen nehmen. Den Backofen wieder schließen und das Glas sofort verschließen. Zum Verschließen den vorbereiteten nassen Gummiring auf die Innenseite eines Glasdeckels legen. Dann den Glasdeckel auf das Glas legen und den Deckel mit Klammern fixieren. Erst nachdem die Gläser vollständig auf einem Kuchenrost erkaltet sind, können die Klammern entfernt und überprüft werden, ob die Gläser fest verschlossen sind.

Hinweis
Ist ein Glas ausnahmsweise mal nicht verschlossen, muss der Kuchen innerhalb von 1–2 Tagen verzehrt werden. Sollte man feststellen, dass ein Glas nach längerer Lagerung offen ist, darf der Kuchen nicht mehr verzehrt werden!

Vor dem Servieren
Zum Öffnen der Gläser an der Zuglasche der Gummiringe ziehen, dabei ist ein leichtes Zischen zu hören. Nach dem Öffnen werden die Kuchen mit einem spitzen Messer vom Rand gelöst, gestürzt und nach Belieben oder wie im jeweiligen Rezept beschrieben verziert oder direkt aus dem Glas verzehrt.

 

Post herunterladen

Dies könnte Ihnen auch gefallen